Wie sag ich's ...?




Wie sag ich’s meinem Kinde, dass es von Behinderung(en) betroffen ist und welcher Art diese ist/sind und wie es damit umgehen kann?

Wie sag ich’s meinen Eltern und anderen Verwandten, Freunden, Nachbarn, Bekannten, dass ich und/oder mein(e) Kind(er) oder andere Angehörige von Behinderung betroffen sind und welcher Art diese ist/sind und wie sie damit umgehen sollten?

Wie sag ich’s in der Schule, im Kindergarten, im Verein, meinem Arbeitgeber und Kollegen, dass ich und/oder mein(e) Kind(er) oder andere Angehörige von Behinderung betroffen sind und welcher Art diese ist/sind und wie sie damit umgehen sollten?

Wie sag ich’s behandelnden Ärzten anderer Fachrichtungen, dass ich und/oder mein(e) Kind(er) oder andere Angehörige von Behinderung betroffen sind und welcher Art diese ist/sind und wie sie damit umgehen sollten?

Wie sag ich’s Beamten in Behörden, Verkäufern im Laden um die Ecke, dem Busfahrer, allen Leuten, mit denen ich regelmäßig umgehen muss, dass ich und/oder mein(e) Kind(er) oder andere Angehörige von Behinderung betroffen sind und welcher Art diese ist/sind und wie sie damit umgehen sollten?

Wie sag ich’s zufälligen Passanten, dass ich und/oder mein(e) Kind(er) oder andere Angehörige von Behinderung betroffen sind und welcher Art diese ist/sind und wie sie damit umgehen sollten?



Darum soll es auf dieser Seite gehen.



Den Anfang soll ein Flyer machen, den ich vor Jahren angefertigt habe, um mit den verständnislosen, empörten oder verwunderten Reaktionen oder Fragen der Menschen besser umgehen zu können, die zufällig Zeuge einer Situation wurden, in der das Verhalten meines Sohnes Lugia oder mein eigenes in Reaktion auf seines besonders auffällig oder ungewöhnlich erscheinen musste.
Ich habe ihn hin und wieder neu bearbeitet und aktualisiert.

Er bietet den Vorteil, dass man nicht reden muss, wenn man gerade keine Zeit oder keine Nerven dazu hat, oder das Kind daneben steht oder gerade “gebändigt” werden muss.

Statt dessen kann man anderen den entlang der Linien gefalteten Zettel in die Hand drücken, um sie zu informieren. Ich habe damit gute Erfahrungen gemacht und bislang ausschließlich positive Rückmeldungen dazu erhalten.

Sie können den Flyer gerne herunterladen oder ausdrucken und - bitte mit Quellenangabe - entsprechend Ihrer persönlichen Bedürfnisse umgestalten. Ein solcher Hinweiszettel kann auch eine große Hilfe für autistische (oder andersartig behinderte) Erwachsene sein, die Probleme mit den Reaktionen ihrer Mitmenschen haben und eine Möglichkeit suchen, diese gegebenenfalls über ihre Behinderung zu informieren, ohne selbst darüber reden zu müssen.



Es handelt sich um eine Word-Datei, damit Sie sie leicht selbst verändern können:
Info-zum-Verhalten-Flyer-2004.doc


Nach einem Umzug habe ich folgenden, kürzer formulierten Flyer verfasst, um die Nachbarn auf das Verhalten meines Sohnes vorzubereiten. Er ist sehr positiv aufgenommen worden. Auch ihn können Sie gerne für Ihre Bedürfnisse umgestalten:
Flyer-Nachbarn-Umzug.doc




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